April 25

Ich war noch niemals in New York…. oder doch?

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Wenn die Tochter eine Woche auf Klassenfahrt nach London geht, dann ist genau das die richtige Zeit, um mal einen Abstecher nach New York zu machen. Dachten wir uns, buchten ein Schnäppchen über Airberlin und flogen von Berlin direkt nach New York.

Tag 1 – Sonntag

Der fing leider ganz früh an. Um 4 Uhr in der Nacht klingelte der Wecker. Das Kind musste um 5.30 Uhr an der Schule sein. Schnell gefrühstückt, die letzten Sachen eingepackt und ab. Kurz nach 6 Uhr, mit kräftigem Winken und doch ein bisschen Bauchschmerzen bei mir, fuhr ihr Bus in Richtung Hastings. Und wir mit dem Auto in Richtung Berlin. Schon gegen 11 Uhr waren wir am Airportparking-Parkplatz angekommen. 38 Euro (Vergünstigung gibt es für ADAC-Mitglieder) haben wir für die Bewachung unseres Fahrzeuges für 6 Tage inklusive Shuttle zum Flughafen und zurück bezahlt. Absolut zu empfehlen. Das war nicht nur recht preisgünstig, sondern hat auch alles perfekt geklappt.

Nach stundenlangem Warten, unser Flieger ging erst um 13 Uhr, saßen wir dann endlich in der Maschine. Es folgte ein ganz normaler Flug, knapp 8 Stunden, mit leckerem Essen. Jedoch einem eher langweiligen Bordprogramm. Wir waren im Oktober letzten Jahres schon in die USA geflogen und irgendwie haben alle Fluglinien das gleiche Programm. Die Filme kannten wir also alle schon. Die zehn angebotenen Musikvideos waren eher langweilig. Aber dann vertreibt man sich die Zeit eben mit aus dem Fenster gucken. Das wurde dann aber auch erst interessant, als es in den Landeanflug auf New York zuging.

Landeanflug New York (Small)

… wenn New York dir zu Füßen liegt….

Nun wurde es spannend: erst durch die Passkontrolle, dann vom JFK-Flughafen mit dem Airtrain zur nächsten U-Bahn-Station. Die Passkontrolle ging relativ schnell. Da wir mit dem ESTA-Visum aus Oktober 2015 einreisten und damit Wiederholungstäter waren, konnten wir an einen gesonderten Schalter gehen. Automatische Gesichtserkennung und Scannen des Reisepasses und schon waren wir drin, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nun galt es den Airtrain zu finden, was aber auch recht einfach ist. In jede Richtung fährt nur ein Zug und da wir nicht zu den anderen Terminals wollten, haben wir schnell den richtigen Weg gefunden. Du steigst einfach ein, fährst bis zum Ende durch und dort erst bezahlst du dein Ticket. Wir haben 7,50 Dollar bezahlt. Ein stolzer Preis. Für eine gute Viertelstunde Fahrt. Aber man kommt ja nicht drum herum. An diesem Drehkreuz musst du dann auch gleich das Ticket für die New Yorker U-Bahn lösen. Wir haben uns für eine 25-Dollar-Karte entscheiden, die immer wieder aufgeladen werden kann. Es reicht eine Karte für zwei Personen. Man muss die dann beim Eingang in die Subway immer untereinander tauschen, aber das war nicht weiter schlimm. Eine Fahrt mit der Sub kostete 2,65 Dollar pro Person. Da wir New York komplett mit U-Bahn und zu Fuß erkundet haben, haben wir hierfür ein bisschen mehr Geld ausgegeben. Zusammen so an die 75 Dollar. U-Bahn fahren ist gar nicht so schwer. Erst recht nicht, wenn man die Maps to go hat. Eine App (gibt es für Android und IOS kostenlos) aufs Handy geladen und schon kann man auch offline den richtigen Weg finden.

Unser erstes Ziel war unser Hotel in Brooklyn. Wir hatten ja ein Schnäppchen gebucht und da war für 555 Euro pro Person nicht nur der Hin- und Rückflug enthalten, sondern auch 4 Übernachtungen im BPM Hotel Brooklyn.

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Kleines, feines Hotel in relativ ruhiger Lage. Nichts besonderes, aber zum Schlafen perfekt.

Das Hotel ist nichts besonderes. Die Fotos auf der Webseite stimmen fast mit der Realität überein. Die Zimmer sind jedoch kleiner als angegeben. Aber man möchte dort ja auch nicht seine Freizeit verbringen. Zum Schlafen war das Hotel perfekt. Es gab auch Frühstück, das allerdings die Mitarbeiter immer ein wenig überforderte. Entweder war der Kaffee (also die kaffeefarbene Plörre) leer und es gab ewig keinen Nachschub, oder es gab keine Teller mehr. Dazu immer Plastikbesteck, Toast, Frischkäse, zwei Sorten Marmelade und Cornflakes. An zwei Tagen gab es sogar einen Obstsalat. Dann – so glauben wir – war die Dame die das Obst aus der Dose holte, krank. Aber man hatte wenigstens etwas im Magen, bevor es dann – meist zur Rushhour – mit der U-Bahn in Richtung Manhattan ging. Die nächste U-Bahnstation war nur rund 300 Meter entfernt. Perfekt also. Gleich am Eck – 25 Schritte vom Hotel entfernt – gab es einen Subway (also das Ding mit den Sandwiches) und zur anderen Seite hin einen Dunkin Donut. Kulinarisch waren wir also gut ausgestattet.

Um dem Jetlag zu entkommen, entschieden wir uns gleich am ersten Tag noch nach Manhattan reinzufahren. Wir kamen gegen 18 Uhr Ortszeit im Hotel an. Schnell Zimmer bezogen und wieder los. Die Gefahr, einfach ins Bett zu fallen, dann aber in der Früh um 4 schlaflos in Brooklyn zu sein, gefiel uns nicht ganz so gut. Also durchhalten und staunen.

Ich war zum ersten Mal in New York, meine bessere Hälfte schon mehrfach. Er wusste also was ihn erwartet, während ich wie ein kleines Kind kaum abwarten konnte, dass ich aus der U-Bahn endlich mal an die Erdoberfläche kommen würde. Na, und dann war es so weit und irgendwie hatte ich mir das alles viel, viel größer vorgestellt. Später dann, in den zugigen Häuserschluchten, kam ich mir schon ziemlich klein vor. Aber der erste Eindruck war nun mal: „Och, da hätte ich ein bisschen mehr erwartet“. Das bedeutet nicht, dass ich enttäuscht war, aber irgendwie hatte ich gedacht, dass so ein Wolkenkratzer noch höher ist. Aber da stand ich ja auch nur davor und nicht oben darauf, wie am zweiten Tag.

Gebäude am Bryant Park

Gebäude am Bryant Park

Unseren ersten Abend verbrachten wir im Bryant Park. Er befindet sich in Manhattan zwischen der 5th und 6th Avenue und der West 40th und West 42th Straße in Midtown Manhattan. Der zentral gelegene Park gilt als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeit der Stadt New York. Er ist mit seinen rund 39.000 Quadratmetern Fläche zwar recht klein, aber aufgrund seiner Lage sehr bekannt. Während hier im Sommer zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, legt man hier im Winter eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen an und es gibt einen Weihnachtsmarkt. Ansonsten kann man hier wunderbar sitzen und seine mitgebrachten Snacks genießen. Es gibt Tischtennisplatten und jede Menge schräge Leute zu beobachten. Direkt neben dem Park an der Seite zur 5th Avenue befindet sich die New York Public Libary.

New York Public Library direkt neben dem Bryant Park an der zwischen der 5th und 6th Avenue und der West 40th und West 42th Straße in Midtown Manhattan

New York Public Library direkt neben dem Bryant Park an der zwischen der 5th und 6th Avenue und der West 40th und West 42th Straße in Midtown Manhattan.

Ebenfalls nicht weit entfernt ist der Times Square und der 366 Meter hohe Bank of America Tower.

Tag 2 – Montag

Trotz spät ins Bett gehen, waren wir schon um 6 Uhr in der Früh wach, frühstückten schnell und schon ging es mit der U-Bahn in Richtung Brooklyn Bridge. Ein Spaziergang über dieses beeindruckende Bauwerk gehört einfach dazu, ist aber auch verdammt anstrengend. Es ist laut und man muss immer aufpassen, nicht von einem der sportlichen New Yorker auf dem Rad umgefahren zu werden.

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Die Brooklyn Bridge ist eine der ältesten Hängebrücken in den USA. Sie führt über den East River und verbindet die Stadtteile Manhattan und Brooklyn miteinander. Heute verfügt die Brücke über sechs Fahrspuren. Auf einer Ebene darüber gibt es einen Fuß- und Radweg. Fertiggestellt wurde sie 1883 und war damals die längste Hängebrücke der Welt.

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Nächste Station war Ground Zero. Das war mein persönliches Highlight und ein absoluter Gänsehautmoment.

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Ground Zero ist mitten in Manhattan, dort wo es laut ist, wo tausende Leute die Wege kreuzen. Doch kommt man auf diesen Platz, dann ist da plötzlich eine unglaubliche Stille. Es ist alles wie in Watte gepackt. Man spürt, dass hier etwas ganz Schreckliches passiert ist. Ich finde, die New Yorker haben hier eine sehr schöne Gedenkstätte errichtet.

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Dort, wo die Twin Towers standen wurde jeweils ein Brunnen gebaut. Das Wasser fließt hier ganz ruhig und gemächlich die Wände herunter, sammelt sich, um dann im Keller zu verschwinden. Rund um die beiden Brunnen sind die Namen alle Opfer in die Umrandung gestanzt. Hin und wieder sind dort Rosen zu sehen. Wir beobachteten auch eine Frau, die ganz geschäftig an dem Brunnen vorbeiging, plötzlich inne hielt, über einen der Namen streichelte und weiterging. Es sah nach einem täglichen Ritual aus. Sicher eine Frau, die hier einen Angehörigen verloren hat.

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Direkt daneben befindet sich das One World Trade Center, das bis März 2009 Freedom Tower hieß. Der Wolkenkratzer wurde von 2006 bis 2014 errichtet und ist mit seinen 541,3 Metern das höchste Gebäude der Vereinigten Staaten sowie das vierthöchste der Welt. Fertiggestellt wurde es im November 2014. Die Aussichtsetage sowie das Restaurant in den obersten Etagen wurden Ende Mai 2015 eröffnet.

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One World Trade Center

Über den seitlichen Eingang gelangt man zum One World Observatory. Ein absolutes Muss, auch für Menschen mit Höhenangst, so wie ich. Für 32 Dollar fährt man in 47 Sekunden hinauf zu den Etagen 100 bis 102 – Druck auf den Ohren inklusive. In einer Höhe von 380 Metern hat man einen unglaublichen 360 Grad Rundumblick auf New York. Zu unseren Füßen lagen die fünf Stadtbezirke Bronx, Queens, Brooklyn, Staten Island und Manhattan. Ein unvergessliches Erlebnis.

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Observatory (Small)

Unser Tipp: früh am Morgen da sein. Wir waren schon gegen 9 Uhr vor Ort und mussten nicht eine Sekunde anstehen, um nach ganz oben zu kommen. Später am Tag war die Schlange wesentlich länger.

Von dort aus ging es zunächst zum Battery Park. Hier hat man freie Sicht auf New Jersey, Ellis Island, Governors Island und natürlich die Freiheitsstatue. Der Park ist direkt am Wasser gelegen. Dort starten auch die ganzen Fähren. Auf der anderen Seite des Parks befinden sich die Hochhäuser des Financial Districts. Zudem gibt es unzählige kleine Wagen mit den typischen New Yorker Hot Dogs. Die wir uns natürlich auch gönnen mussten.

Typischer New Yorker Hotdog. Mit Chiliwurst und Sauerkraut - sehr gewöhnungsbedürftig.

Typischer New Yorker Hotdog. Mit Chiliwurst und Sauerkraut – sehr gewöhnungsbedürftig.

Gleich gegenüber befindet sich ein Starbucks – wie so viele in dieser Gegend, die Dichte ist beeindruckend. Neben endlich mal einem richtigen Kaffee trinken, konnten wir hier auch ganz gemütlich in der Sonne sitzen – wir hatten jeden Tag um die 25 Grad und das im April – und eMails checken. Freies WLAN gehört bei Starbucks einfach dazu. Nach ein paar Minuten in der Sonne ging es zum nächsten Highlight: eine Fahrt mit der Staten Island Ferry – kostenlos!!!! Für Schnäppchenjäger ein absolutes Muss, denn günstiger kann man der Freiheitsstatue nicht näher kommen.

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Freiheitsstatue von der Staten Island Ferry aus

Die Fährverbindung wird vom New York City Department of Transportation betrieben. Die Anlegestellen befinden sich an der Whitehall Street beim Battery Park und beim Saint George Ferry Terminal. Insgesamt neun Fähren sind im Einsatz. Bereits seit 1905 wird die Staten Island Ferry von der Stadt New York betrieben. Jedes Jahr nutzen mehr als 19 Millionen Fahrgäste die Fährverbindung über die Upper New York Bay. Für eine Überfahrt von ca. 8,4 km Länge benötigt eine Fähre ca. 20 Minuten. Die Tour dauerte hin und zurück also eine gute Stunde. Seit 1997 können Fußgänger und Radfahrer die Fähren kostenlos nutzen.

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Blick auf Manhatten von der Staten Island Ferry aus

Nach einem weiteren Kaffee bei Starbucks und der kurzen Versicherung, dass auch in London alles okay ist, ging es weiter in den Financial District. Ebenfalls sehr beeindruckend das Ganze. Was mich nur sehr genervt hat, war das ständige Pulli an- und ausziehen. Wir hatten super Wetter, aber sobald man in den Schatten der Wolkenkratzer kam, war es verdammt frisch. Also immer schön an den Zwiebellook denken!

New York Stock Exchange

New York Stock Exchange

Die New York Stock Exchange (NYSE) ist die größte Wertpapierbörse der Welt. Sie ist eher unter dem Namen „Wall Street“ bekannt, da sie an der gleichnamigen Straße in New York, USA ansässig ist. Zwischen den vielen Bürogebäuden gibt es immer wieder kleine Parks, die mit Tischen und Stühlen ausgestattet sind. Speisen oder Getränke muss man sich mitbringen, aber hier kann man sich gemütlich vom Laufen erholen. Nur mit dem Rauchen stellen sich die Amis an. Man darf in den Parks – unter freiem Himmel, also an der frischen Luft – nicht rauchen. Das erlebten wir auch in den wenigen Restaurants und Cafes mit Außenbereich. Überall war Rauchverbot. Aufstehen, sich einen Meter neben den Tisch stellen und dort qualmen war okay. Man muss nicht alles verstehen.

Total erledigt, nach gefühlten 50 Kilometern Fußmarsch, ging es ab ins Hotel. Noch ein Subway auf die Faust und dann haben wir geschlafen wie die Babys.

Tag 3 – Dienstag

Heute war Shopping angesagt und wo kann man das besser als auf der 5th Avenue. Doch auch hier erwischte mich ein wenig die Enttäuschung. So richtig Shoppen war nicht drin. Aufträge meiner Tochter „Turnschuhe – Nike – bitte“ und „Zahnpasta – Crest – Vanille“ waren nicht zu finden. Sogar die bekannten Label musste man suchen. Doch je mehr wir in Richtung Central Park kamen, desto besser wurde es.

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Fifth Ave – shoppen bis der Arzt kommt

Der Central Park hat mich dann so begeistert, dass ich völlig vergessen habe, die Kamera zu zücken. Er ist echt ein Eldorado für die New Yorker, die sonst nur ihre Betonwüsten kennen. Man kann hier nicht nur im Gras liegen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, sondern man kann auch mit der Kutsche fahren oder sich von sportlichen Jungs mit der Rikscha ziehen lassen.

Nach einer kurzen Auszeit ging es weiter zum Times Square. Und hier kommt man aus dem Staunen dann gar nicht mehr heraus. Der Times Square befindet sich an der Kreuzung Broadway und 7th Avenue und trägt seinen Namen nach dem von der Zeitung New York Times benutzten Gebäude T.S.1. Er erstreckt sich von West 42nd Street bis West 47th Street und bildet das Zentrum des Theaterviertels von Manhatten, dem Broadway.

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Times Square – es blinkt!!!!

Hier befinden sich rund 40 Theater, zahlreiche Cafés, Fast-Food-Ketten und Andenkenläden, sowie Nobelrestaurants, Multiplex-Kinos, die MTV-Studios, Sony und Vogue. Auch die amerikanische Technologiebörse NASDAQ ist nicht weit entfernt. Von allen Seiten blinkt es hier. Kein Wunder, ist der Times Square doch berühmt für seine zahlreichen Leuchtreklamen. In dieser Amüsiermeile habe ich dann auch gelernt, dass man große Cola nur dann trinken sollte, wenn man ganz sicher ist, dass ein Klo in der Nähe ist. Es ist nicht für jedes Restaurant Pflicht auch ein WC für Kunden bereitzustellen. Die wenigsten Starbucks (und von denen gibt es echt viele) verfügen über Toiletten. Öffentliche WCs gibt es gar nicht (möchte man sich bei den Menschenmassen auch nicht vorstellen) und einfach so zum Pinkeln kommt man in Hotels und Restaurants nicht rein. Ja, ich hatte echte Not!!!!

Und dann ist uns am Trump Tower noch fast der lustige Mann mit der lustigen Frisur in die Arme gelaufen. Wie wir am Abend im Hotel erfuhren, waren Vorwahlen in New York – und wir dachten schon, die vielen Übertragungswagen sind wegen uns da, tststs.

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Trump Tower auf der Fifth Avenue, Ecke 56th Street

Der Trump Tower hat 68 Etagen und befindet sich auf der Fifth Avenue, Ecke 56th Street. 1983 wurde das Wohn- und Bürogebäude gebaut, ist 202 Meter hoch und belegte (Stand 2015) den 64. Platz der höchsten Gebäude von New York.

Ein weiteres Highlight wartete am Abend auf uns. Eine Rooftop Bar mit einem grandiosen Ausblick:

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Rooftop-Bar 54 – 135 W 45th Street New York, NY 10036 | Öffnungszeiten: So.-Do. 17:00 – 1:00 Uhr Fr.+Sa. 17:00 – 2:00 Uhr

Dies hier ist die „Bar 54“ die sich – wie der Name bereits vermuten lässt – im 54. Stockwerk befindet. Die Bar 54 gibt es seit Februar 2014. Sie befindet sich am Times Square, auf dem Dach des Hotels Hyatt Times Square New York. Von hier aus hat man einen besonders tollen Ausblick, der gerade in der Abenddämmerung unbezahlbar ist. Unbezahlbar sind auch die Getränke (einen Blick in die Speisekarte haben wir uns da erst gar nicht getraut.) Für einen Cola-Barcadi (8 Jahre alt) und einen „Kiss me Kate“ (irgendwas mit Champagner) haben wir 52 Dollar ausgegeben. Das günstigste Getränke auf der Karte war ein Bier. 12 Dollar. Aus der DOSE!!!

Cocktails und Longdrinks lecker aber unbezahlbar

Cocktails und Longdrinks lecker aber unbezahlbar – dazu salzige Snacks und getrocknete Erbsen. Ungewöhnlich aber lecker.

Entschädigt wurden wir dafür mit einem Ausblick nach Norden auf den Central Park, im Süden auf das One World Trade Center und über die Flüsse hinweg nach Queens bzw. New Jersey.

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Skyline von New York aus dem 54. Stock aus fotografiert mit dem One World Trade Center im Hintergrund

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Blick auf den Times Square – ganz schön hoch

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Blick auf das Chrsyler Building (rechts), dass sich südlich des Central Parks im Finanzzentrum Midtown Manhattan befindet. Es ist derzeit der drittgrößte Wolkenkratzer New Yorks.

Die „Bar 54“ befindet sich 135 W 45th Street New York, NY 10036. Es ist empfehlenswert, vorher zu reservieren. Wir hatten Glück. Auf Nachfrage beim Portier führte uns dieser in das benachbarte Cafe „T45“. Hier fragten wir nach einem freien Tisch. Es wurde oben angerufen und man hatte draußen noch was frei. Anschließend bekamen wir eine schwarze Karte, mit der wir an der Security im Hotel vorbei kamen, um dann nach oben zu fahren. Auch hier wieder Ohrensausen inklusive.

Und weil es am Abend in der Grand Central Station so schön ist, waren wir da auch noch.

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Grand Central Station – einer der schönsten Bahnhöfe der Welt!

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Grand Central Station

Am 1. Februar 1913 wurde um Mitternacht der Grand Central Terminal, so der offizielle Name, in New York eröffnet. Damals strömten rund 3000 Leute hinein und bestaunten die beeindruckende Halle mit der goldenen Uhr aus Opal, von der man sagt, sie sei 20 Millionen Dollar wert. Hier herrscht eine ganz besondere Stimmung und es macht unheimlich viel Spaß auf den Stufen zu sitzen und einfach nur die Leute zu beobachten.

Tag 3 – Mittwoch

Unser letzter kompletter Tag in New York begann wieder um 7 Uhr. Ausschlafen ist hier absolut fehl am Platze. Wer will das auch schon, in einer Stadt die niemals schläft? Heute wollten wir mal richtig frühstücken und fuhren mit der Subway nach Little Italy.

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Littly Italy – hier kann man sehr gut lecker und preiswert essen gehen

Im 19. Jahrhundert lebten hier ca. 40.000 Süditaliener in den engen schmuddeligen Mietshäusern. Little Italy umfasst heute nur noch die Mullberry Street und die Grand Street. Die New Yorker schätzen das italienische Viertel wegen des preiswerten italienischen Essens und das können wir nur bestätigen. Gefrühstückt – draußen und in der Sonne – haben wir im Grotta Azzurra Restaurant.

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Das Grotta Azzurra Restaurant in Little Italy – absolut zu empfehlen.

Hier gab es den Klassiker: Spiegelei mit Speck und Bratkartoffeln. Ein deftiges Frühstück und genau das richtige um anschließend durch SoHo zu wandern. Hier bekam ich dann endlich auch das New York zu Gesicht, dass ich mir ausgemalt hatte. Der Name leitet sich von „South of Houston Street“ ab. In Norden wird SoHo von der Houston Street begrenzt und reicht im Süden bis zur Canal Street. Im Norden grenzt SoHo an den Bereich der New York University, Washington Square Park, Greenwich Village und an einige weitere Straßenzüge. SoHo gilt als das Szeneviertel und das ist es auch. Hier trifft man viele verrückte Menschen und auch zahlreiche Wohlhabende, denn der Bereich hat sich in den letzten Jahren zur Shoppingmeile mit hochwertigen Modelabels entwickelt. Zudem gibt es hier eine Vielzahl von Galerien und Antiquitätenhändler. Hier kann man es gut aushalten.

Wir hatten in den letzten Tagen schon immer diese Helikopter rund um Manhattan fliegen sehen und wollten das auch. Also haben wir spontan einen Rundflug gebucht. Das ging ganz easy über die Webseite von Manhattan Helicopter (auch auf deutsch). Allerdings mussten wir nach der Bestätigungsmail (auch auf deutsch) den Flug noch telefonisch bestätigen. Warum, hat sich uns nicht erschlossen. Bezahlt haben wir 234,00 Euro für 2 Personen für 12 Minuten Rundflug. Was noch oben drauf kommt ist eine Sicherheitsgebühr von jeweils 30 Dollar, die vor Ort bezahlt werden muss. Fragt mich nicht warum das so ist. Es ist einfach so. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber allemal sein Geld wert. Seht einfach selbst.

Wie bereits erwähnt sind wir sehr viel zu Fuß unterwegs gewesen. So auch am dritten Tag. Wir kamen an Van Goghs Ohr vorbei…

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Van Gogh´s Ear am Rockefeller Center

… eine Installation des Künstlerduos Elmgreen & Dragset, das speziell für diesen belebten Bereich der New Yorker City entwickelt wurde.

Weiter ging es zur bekannten Prometheus-Statue im Vordergrund des Rockefeller Centers. Der Gebäudekomplex besteht aus 21 Hochhäusern und erstreckt sich über drei Straßenblocks zwischen Fifth Avenue und Avenue of the Americas (Sixth Avenue), West 47th Street und West 52nd Street.

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Prometheus-Statue im Vordergrund des Rockefeller Centers

Die Prometheus-Statue befindet sich an der Lower Plaza, auf der im Winter in eine Eislaufbahn eingerichtet wird. Im Sommer ist der Platz Austragungsort von vielen Konzerten. So hat sich die Mitte des Rockefeller Centers zu einer sozialen Begegnungsstätte zwischen Arm und Reich entwickelt.

Rockefeller Center

Rockefeller Center

Ein weiteres Highlight war das Flatiron Building („Bügeleisengebäude“), das 1902 an der Kreuzung der Fifth Avenue, des Broadway und der 23rd Street in dem nach ihm benannten Flatiron District von Manhattan errichtet wurde. Wegen seiner ungewöhnlichen Keilform ist das 91 Meter hohe Gebäude eines der Wahrzeichen von New York.

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Das Flatiron Building („Bügeleisengebäude“) – wohl eines der am häufigsten fotografierten Gebäude in New York.

Und weil wir der Meinung waren, ein paar Kilometer mehr oder weniger Fußmarsch machen den Kohl jetzt auch nicht mehr fett, sind wir noch zur Museum Mile gelaufen. Hierbei handelt es sich um einen Bereich der Fifth Avenue in Manhattan, an dem sich viele bedeutende Museen befinden. Die Museum Mile erstreckt sich in der Upper East Side an der Fifth Avenue von der 70th bzw. 82nd Street bis zur 104th bzw. 110th Street. Die meisten Museen sind im Viertel Carnegie Hill zu finden. Hier befindet sich das Museum for African Art, das El Museo del Barrio, das Mueum of the City of New York, das The Jewish Museum, das Cooper Hewitt Museum für Design der Smithsonian Institution, das National Academy Museum, das Solomon R. Guggenheim Museum, die Neue Galerie, das Goethe-Haus (New York), das Metropolitan Museum of Art und die Frick Collection.

Im Metropoliotan Museum of Art waren wir kurz drin. In der Vorhalle kann man schon ein wenig Kunst schnuppern und im Museumsshop viel Geld ausgeben. Der Eintritt ins Museum selbst liegt bei 25 Dollar. Aber leider hatten wir keine Zeit und auch keine richtige Lust mehr ins Museum zu gehen.

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MET – Metropolitan Museum of Art: auf den Stufen vor dem Museum kann man wunderbar einen Kaffee genießen und darauf hoffen, einen Promi zu sehen. Einige wohnen nämlich direkt gegenüber. Wir hatten aber kein Glück.

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Metropolitan Museum of Art

Ebenso im Guggenheim Museum. Dort haben wir auch nur einen kurzen Blick hineingeworfen.

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Guggenheim Museum – viel kleiner als erwartet und sieht von Innen genau so aus wie von Außen.

Am Abend dann wollten wir unbedingt nochmal in Little Italy essen gehen und dann das Empire State Building erobern. Ersteres hat noch gut geklappt. Für letzteres fehlte uns (oder vielmehr mir) die Kraft. Ich war einfach fertig und so gab es nur noch ein Foto bei Nacht.

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Das Empire State Building an der Fifth Avenue, New York, NY 10118.

Mit einer Höhe von 381 Metern – bis zur Antennenspitze rund 443 Meter – war das Gebäude das höchste in New York und bis 1972 das höchste der Welt. Es befindet sich am südlichen Rand des New Yorker Stadtteils Midtown Manhattan an der Fifth Avenue, zwischen der 33. und 34. Straße.

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Empire State Building von Innen – von hier aus geht es zu den Fahrstühlen zur Aussichtsplattform. Kosten: 32 Dollar pro Person

Das Empire State Building wird überwiegend als Bürogebäude genutzt. Nahezu alle Etagen bis zum 86. Stock sind mit Büros belegt. Hier haben Versicherungen, Leasingagenturen, Werbeagenturen, Kanzleien und Geldinstitute ihren Sitz. Im Gebäude gibt es 73 Aufzüge.

Tag 4 – Donnerstag

Frühstück um 8 – heute blieben wir mal ein bisschen länger in der Falle. Auschecken um 10 Uhr und dann mit den Koffer durch New York. Unser Flieger ging nämlich erst am Abend um 17.30 Uhr. Was also tun? Man kann ja in der Zeit wirklich noch was entdecken, aber mit Koffer durch New York? Wir kamen auf die grandiose Idee an der Grand Central Station nach einem Schließfach zu gucken. Immerhin ist dies der größte Bahnhof der Welt und da sollte sowas doch drin sein. Denkste!!! Ein freundlicher Polizist verriet uns, dass es sowas hier nicht gibt. Und jetzt? Mein Mann traute dem Braten nicht und fragte am Customer Service nochmal nach. Nahezu wortlos gab man uns ein Prospekt in die Hand: „Schwartz Luggage NYC„. Die Lösung. Für drei Stunden Gepäckaufbewahrung in einem muffigen Bürokomplex haben wir 15 Dollar bezahlt. Zwar nicht das Schnäppchen, aber immerhin konnten wir noch eine gute Zeit ohne Koffer verbringen.

Tja und dann ging es über Nacht nach Hause. Dabei entstehen dann solche Bilder:

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… der Mond ist aufgegangen…

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… Sonnenaufgang, die Nacht ist zu Ende…

Fazit: New York ist eine beeindruckende Stadt. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Vieles haben wir nicht gesehen, dafür war die Zeit einfach zu kurz. Dennoch besinne ich mich darauf, was ich habe: einen ruhigen Wohnort, an dem ich mich nicht in die U-Bahn quetschen muss und nicht einer atemberaubenden Hektik ausgesetzt bin. Ich habe mich sehr auf zu Hause gefreut. Gelandet sind wir Freitag um 7.30 Uhr in Berlin. Wären dann nicht die nächsten Stunden bis zur Abholung meiner Tochter von der Klassenfahrt gewesen. Sie kam nämlich erst in der Nacht um 2.15 Uhr in Peine an. Ich war fertig!!!

Category: BOLTEreist
März 14

„Du bist aber gut organisiert“ – „Na, wenn du wüsstest“

Selbstorganisation - gut organisiert oder der Chaos-Typ?

Ich höre so oft „Du bist aber gut organisiert – wie schaffst du das nur alles“. Ich denke dann „Na, wenn du wüsstest“. Dennoch scheine ich nach außen hin den Eindruck zu erwecken, sehr gut organisiert zu sein und mein Berufsleben als freier Mitarbeiter der Peiner Allgemeinen Zeitung, als Unternehmer und Mutter unter einen Hut zu bringen. Ich selbst empfinde das nicht immer so. Doch ich will mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Vielleicht fragt sich ja der ein oder andere wie er sich selbst besser organisieren und sich auch mal ein bisschen mehr Freizeit freischaufeln kann. Ich habe viele Apps und Programme ausprobiert. Habe aber festgestellt, dass das Altbewährte doch das Beste ist.


Eine ganz normale Woche

Die Woche startet bei mir grundsätzlich mit der Planung der Woche. Ich stehe gegen 7 Uhr auf, trinke den ersten Kaffee und checke meine eMails. Wichtige Dinge beantworte ich gleich. Danach schaue ich mir meinen Kalender an. Ich nutze einen aus Papier, den ich immer bei mir habe, und die Kalenderfunktion meines eMail-System (Thunderbird). Bei letzterem kann ich praktischerweise eingehende eMails als Termin oder Aufgabe umwandeln. So habe ich zu einem Termin immer die passende eMail dabei. Das sieht dann so aus:

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Im Kalender kann ich verschiedene Unterkalender einrichten und sie mit einer bestimmten Farbe versehen. Ich habe Unterteilungen nach geschäftlich, Presse, Familie. So sehe ich auf einen Blick, ob jemand zu kurz kommt. Montags plane ich also meine ganze Woche durch. Natürlich kommen im Laufe der Woche neue Termine dazu, andere werden verschoben. Fast täglich drucke ich mir die Übersicht neu aus. Zwar habe ich auch alles schön bunt am Bildschirm, aber ich bin da manchmal noch ein bisschen oldschool – ich mag´s nun mal gedruckt.

In diesem Wochenplan trage ich auch die Dinge ein, die ich gerne erledigen möchte, die aber nicht an einen besonderen Tag gebunden sind. Die lästige Buchführung beispielsweise. Durch die komplette Übersicht mit festen Terminen und dem, was ich gerne machen möchte, kann ich auf einen Blick sehen, ob ich mir an einem Tag vielleicht zuviel vorgenommen habe. Dann plane ich einfach neu.

Enthalten sind in dem Plan auch die Blogbeiträge, die ich schreiben möchte. Sie sind ein immer wiederkehrender Termin. Montags beispielsweise schreibe ich immer für www.kathrin-bolte.de und für www.BOLTEbloggt.de. Der Termin ist immer fix. So schleicht sich keine Aufschieberitis ein.

Durch das System kann ich mich an Termine erinnern lassen. Feste Termine ploppen jeden Morgen hoch. So weiß ich, ob eine zweite Tasse Kaffee drin ist oder ob ich mich beeilen muss. „Möchte-gern-erledigen-Dinge“ ploppen gegen Mittag hoch. Dann sehe ich, ob ich gut in der Zeit liege.


Der Schreibtisch – ich sage ja, ich bin da ein bisschen oldschool

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Mein Schreibtisch ist eigentlich immer aufgeräumt. Alles hat seinen festen Platz. So verschwende ich keine wertvolle Zeit für das Suchen. Rechts steht die Technik. Rechner, Handy, Fotoapparat.

Auf der linken Seite steht mein schnurgebundenes Telefon. Ich weiß nicht wie viele Stunden ich schon mit dem Suchen des Mobilteils verbracht habe. Das schnurgebundene Telefon war die beste Investition meines Lebens. Kaffee darf natürlich auch nicht fehlen. Dazu eine Flasche Wasser, sonst vergesse ich das Trinken.

Ich habe mir angewöhnt, einen dicken DIN-A4-Block für all meine Notizen griffbereit liegen zu haben. Hier schreibe ich mir alles mögliche auf. Dinge, die ich im Radio höre und interessant finde. Telefonprotokolle. Ideen, die ich umsetzen möchte. Dinge die ich erledigen will. Dabei arbeite ich gerne mit Haftnotizen. Verschiedene Farben sagen mir, was mit den Notizen passieren soll. Grün heißt beispielsweise: noch in den Kalender eintragen.


Nun wird es richtig oldschool: ich habe einen Pultordner.

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Der Ordner hat 31 Fächer – also für jeden Tag einen. Da ich nicht immer alles, was ich für meine Arbeit brauche, in digitaler Form bekomme, brauche ich eine sinnvolle Organisation meines doch recht hohen Papieraufkommens. Je nachdem wann ein Termin ansteht oder etwas erledigt werden soll, kommt das entsprechende Papier in das Fach – logisch. So habe ich alles auf einen Blick, bringe nichts durcheinander und vergesse nichts. Jeden Morgen, wenn ich meinen Tagesplan durchsehe und aktualisiere, schaue ich auch in die Mappe.


Organisation für unterwegs

Ich bin ziemlich viel unterwegs und auch dabei ergeben sich neue Termine, Dinge die ich mir merken möchte, Sachen die mir spontan einfallen. Hier habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, jeden Anrufer, der einen Termin mit mir absprechen oder etwas anderes von mir möchte, zu bitten, eine eMail zu schicken. Weil: ich kann ja aus einer eMail eine Aufgabe oder einen Termin machen. Sehe ich unterwegs etwas, was ich mir merken möchte, mache ich davon ein Foto und schicke es mir selbst als eMail zu. Ebenso gehe ich vor, wenn ich mir Dinge merken will. Einfach eine eMail an mich selbst geschickt und wenn ich wieder am Schreibtisch sitze, schaue ich mir den aktuellen Wochenplan an und füge es dort ein, wo noch Platz ist.


Tool für Recherchen im Internet

Nun bin ich viel online unterwegs. Ob am Schreibtisch oder mobil spielt keine Rolle, denn mit der WUNDERLIST kann ich mich perfekt organisieren. Auch hier habe ich viele Tools und Programme ausprobiert. WUNDERLIST bietet für mich alles, was ich brauche, um mir Ideen aus dem Internet zu merken oder eine Liste mit Seiten zu machen, die ich noch lesen möchte. Und es ist kostenlos.

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WUNDERLIST gibt es als App für das Handy und Tablet und als Desktop-Version. Ich habe natürlich beides (sie lassen sichsynchronisieren). Wenn ich nun im Internet unterwegs bin und eine Webseite finde, die ich mir später nochmal genauer ansehen möchte, denn klicke ich auf meinen WUNDERLIST-Button und schon kann ich mir in zuvor festgelegten Listen die Seite merken. Der WUNDERLIST-Button befindet sich rechts oben. Befinde ich mich auf einer Seite, die mir gefällt und die ich mir merken möchte, klicken ich einfach drauf, es geht ein Feld auf und ich kann die Seite dort eintragen, wo ich sie gerne hinsortieren möchte. Das Tool bietet sogar den Service, mich an die Dinge zu erinnern. Ich bekomme dann eine Erinnerung via eMail zugeschickt. Und du kannst dir sicher schon denken, was damit passiert. Genau, ich plane das wieder in meinen Online-Kalender in meinem eMail-Programm.

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Tipps für eine bessere Selbstorganisation auf einen Blick:

  • feste Zeiten für das eMails abrufen einrichten
  • eMail-Programm schließen, sodass keine neuen Nachrichten hochploppen können
  • verschiedene Kalender für geschäftliches und privates einrichten
  • möchte-gern-erledigen-Dinge als flexiblen Termin einpflegen
  • den Schreibtisch aufräumen – alles hat seinen festen Platz
  • Pultordner mit einer 1 bis 31 Einteilung für die Papierflut
  • Methode finden, sich auch von unterwegs organisieren zu können (z.B. eMails an sich selbst schicken)
  • Wunderlist – das Helferchen für Recherchen im Internet

So, ich hoffe, ich konnte einen verständlich Einblick in mein Universum liefern. Sicher ist dies nicht für jeden der ultimative Tipp zur Selbstorganisation. Aber bei mir klappt es so ganz gut. Davon mal abgesehen, dass sieben Tage die Woche nicht reichen und 24 Stunden am Tag schon lange nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich würde mich wie immer über einen Kommentar freuen. Vielleicht hast du ja ganz andere Erfahrungen in Sachen Selbstorganisation gemacht und möchtest sie mit mir teilen?

Apropos teilen. Nach dem neuesten Justiz-Schlag gegen Facebook sind ja Teilen-Button und Like-Boxen erstmal Vergangenheit. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn du diesen Beitrag in den sozialen Netzwerken teilst. Ein kleines Gefällt-mir unter diesem Link würde mir ebenfalls gefallen 😉

Hab´ eine gute Zeit!!!

Deine Kathrin Bolte

Category: BOLTEtipp
März 7

Weg mit den alten Hüten – ich habe es getan

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2015 – ein Jahr, dass auf der einen Seite als voller Erfolg bezeichnet werden kann, auf der anderen Seite auch viele Stolpersteine mit sich brachte. Die wiederum führten aber zu einer wichtigen Erkenntnis:

Das ist das Schöne am Leben: Wir können alles selbst entscheiden, vorausgesetzt, wir haben den Mut dazu. (Aus dem Roman „Ein Bestatter auf der Flucht“ von Reiner M. Sowa)

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Category: BOLTEbloggt
Januar 25

Gastbeitrag „… und was ist mit „Otto Normalverbrecher“?

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Ein Gastbeitrag von Klaus Kühlmeyer, Redakteur und Teamleiter HALLO PEINE zur frühzeitigen Entlassung von Uli Höneß

 

… und was ist mit „Otto Normalverbrecher“?

Kommentar von Klaus Kühlmeyer zur vorzeitigen Haftentlassung von Uli Hoeneß

Viele Bayern-Fans jubeln, der Großteil der Bevölkerung nimmt aber bei der Haftentlassung für Uli Hoeneß ein „Geschmäckle“ wahr. Vom Promi-Bonus ist die Rede. Stimmt es, dass Hoeneß’ Rolle in der Öffentlichkeit etwas mit der Milde des Gerichts zu tun hat?

Seine Prominenz hat hier wohl weniger den Ausschlag gegeben.Das Gericht musste prüfen, ob die Voraussetzungen für die Aussetzung der Strafe zur Bewährung erfüllt sind. Dabei spielte die Selbstanzeige eine wichtige Rolle (auch wenn diese weniger von Geradlinigkeit als von Salami-Taktik geprägt war). Gute Führung gehört ebenfalls zu den Kriterien; in diesem Punkt können wir getrost annehmen, dass der Wurstkönig sich im Knast nicht sonderlich danebenbenommen hat.

Wo der Hase viel eher im Pfeffer liegt, ist die Sache mit der Wiedergutmachung. Zweifelsohne hat Hoeneß das hinterzogene Geld zurückgezahlt – ein weiterer Punkt für ihn. Hier stellt sich die Frage, ob ein kleiner Ganove, ein „Otto Normalverbrecher“ diese Möglichkeit überhaupt hat. Beispielsweise ein Tankstellenräuber, der einige Tausend Euro erbeutet und bereits ausgegeben hat, wird wohl kaum in der Lage sein, den angerichteten Schaden aus der Portokasse zu begleichen. Schließlich hätte er sich ansonsten die Tat sparen können.

Es ist also weniger die Prominenz, sondern eher das Geld, das Hoeneß’ Kopf aus der Schlinge flutschen lässt. Finanzielle Mittel erlauben es natürlich auch, hochdotierte Anwälte für die Durchsetzung der eigenen Interessen einzuspannen – ein Vorteil, den der Kleingauner ebenfalls nicht hat.

Promi-Bonus? In diesem Fall nein. Aber Geld macht frei, diese Faustregel besitzt Allgemeingültigkeit.

Dass die Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt wird, ist übrigens eine reine Formsache. Denn Uli Hoeneß wird in den kommenden Jahren wohl keine Millionenbeträge mehr auf Schwarzkonten schieben – und auch besagter Tankstellenüberfall ist eher unwahrscheinlich. Somit wird der starke Mann der Bayern keine moralische Unterstützung vom Bewährungshelfer brauchen.

Nur eins sollte er während der Bewährungszeit tunlichst vermeiden: Ein hohes Amt in der FIFA anzustreben …


 

Und was meint ihr dazu? Ist es okay, dass Höneß vorzeitig entlassen wird? Freue mich über jeden Kommentar

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November 13

#gloriareise – wenn dann doch alles anders kommt

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Im Dryas Verlag gibt es eine tolle Buchaktion: das Buch „Gloria und die Liebenden von Verona“ soll auf Reisen geschickt werden. Einmal um die Welt, so das Ziel. Da nun unser Florida-Urlaub anstand dachte ich mir „Tolle Möglichkeit um ein paar Kilometer zusammen zu bekommen.“ Also das Buch in den Koffer gepackt und dann ging es am 16. Oktober los. Leider war der Urlaub etwas anders als geplant, denn Gloria war im Koffer und die Koffer nicht bei uns. Die ganzen zwei Wochen haben es diverse Fluggesellschaften nicht geschafft, uns die Koffer nachzuliefern. Da ich nicht genau weiß wo Gloria nun war, zeige ich euch die schönsten Orte, wo sie hätte sein können.

Alle Infos zur Aktion gibt es hier.

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Oktober 5

„Stableford“ von Rob Reef

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Einfach nur herrlich – inklusive schwarz-weiß Kopfkino

Ein Krimi, bei dem einem von der ersten bis zur letzten Seite ein schwarz-weiß Kopfkino abläuft, der kann nur gut sein. Mich hat „Stableford“ von Anfang an begeistert. Er spielt in England im Jahre 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, tragen sie das Turnier aus. Allerdings endet es vorzeitig mit einem Mord. Ein Unwetter schneidet die Truppe von der Außenwelt ab und so beginnen sie kurzerhand selbst den Mörder zu ermitteln. Diese Aufgabe übernimmt der Literaturprofessor Stableford, ist er doch schließlich ein eifriger Leser von Kriminalromanen. Jedoch hat Stableford sich inzwischen Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt.

Wir haben hier einen klassischen Detektivroman im Stil der 1920er und 1930er Jahre. Ich tauchte so in die Geschichte ab, dass ich Bilder wie in den alten Filmen rund um Edgar Wallace vor meinem inneren Auge auf. Zu gern erinnere ich mich an Filme wie „Der Frosch mit der Maske“ mit Joachim Fuchsberger.

Einfach nur herrlich. Genau so habe ich die Story rund um Literaturprofessor Stableford vor Augen gehabt. Doch begeistert hat mich das Buch nicht nur wegen der Kindheitserinnerungen, sondern auch weil es ein sehr spannender Plot ist. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung wer denn nun der Mörder sein könnte. Und ich war überrascht, wer es dann war. Genau das macht für mich einen guten Krimi aus.
Auch die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. Rob Reef hat da ganz unterschiedliche Charaktere erfunden, von denen jeder seine Ecken und Kanten hat, in der Summe aber sehr liebenswert sind. Sogar der Bösewicht bzw. die Bösewichtin. Ich würde sehr gerne mehr von dem charismatischen Stableford lesen.

Und gelernt hab ich auch noch was: nämlich jede Menge über Golf. Keine Angst, es ist nicht übertrieben und läuft nur so am Rande mit, aber ich könnte mir jetzt gut vorstellen, dass ich mich auch mal auf dem Grün versuche. Immerhin haben wir hier ganz in der Nähe einen kleinen aber feinen Golfplatz und wer weiß, vielleicht passieren da ja auch ganz spannende Sachen 😉

5 Bücher


 

Infos zum Buch:

  • Broschiert: 300 Seiten
  • Verlag: Goldfinch (10. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3940258496
  • Broschiert: 11,95 Euro
  • eBook: 6,99 Euro

 

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September 23

Ich habe es getan – ich war plotten lernen

Plotten für Chaoten

Erstmal für alle, die nicht mit dem typischen Autorensprech zurecht kommen: Plotten ist die Technik, bei der aus einer Idee für eine Story eine Art Drehbuch für das Buch wird. Man bringt also all seine Ideen zu Papier, sortiert sie und hat einen Fahrplan, an dem man sich nur noch entlang hangeln muss. Klingt irre einfach. Ist es aber nicht. Ich bin nämlich beim Schreiben dieser Typ:

  • ich schrecke hoch (manchmal auch mitten in der Nacht)
  • habe eine Idee für eine Geschichte
  • setze mich an den Laptop (unbedingt mit einer Tasse Kaffee, egal wie spät)
  • schreibe, nein ich hacke wie eine Bekloppte auf den Tasten herum
  • bekomme ohne Probleme 30 bis 40 Seiten zusammen
  • und dann geht es nicht weiter.

Ende. Nein, nicht das Ende des Romans (wäre dann ja auch nur eine Kurzgeschichte). Nein, viel schlimmer. Ich habe dann den Faden verloren, oder habe mich in einer Szene verloren oder meine Leute im Roman wissen plötzlich nicht mehr was sie machen wollten.

Ich komme dann einfach nicht weiter. Völlig chaotisch. Und so haben es schon sechs Romanideen bis in meine Schublade, aber eben nicht darüber hinaus geschafft. Das sollte sich nun ändern. Der Seminartitel „Plotten für Chaoten“ war also schon mal perfekt auf mich zugeschnitten.

Bevor es zum Seminar der Romanmentoren ging, musste jeder Teilnehmer seine Romanidee auf nur einer DIN A4 Seite darstellen. Erste Hürde, die mir schon einiges an Kopfzerbrechen bescherte. Die erste Zusammenfassung meiner Idee war ein wildes Zusammensetzen einer Story um eine Hunderhasserin, die jobtechnisch ins Tierheim muss, dort einen heißen Typen sieht und plötzlich zur Hundeliebhaberin wird (so jetzt mal die absolute Kurzfassung). Der erste Entwurf dafür erstreckte sich auf drei A4 Seiten. Jetzt aber hieß es überlegen: was ist wichtig, damit andere einen Eindruck bekommen, was kann raus? Hat ewig gedauert. Habe fast den Abgabetermin verpennt. Ging dann aber.

Mein Arbeitstitel „… und dann auch noch ein Mops“ – die Hunderasse war aus der Not heraus gewählt:

  1. ich habe Angst vor Hunden, weil ich mal von zwei Schäferhunden angefallen wurde
  2. ich kenne nur den Schäferhund und den Mops

Damit wurde das erste echte Problem deutlich: ich brauchte einen Hund. Wie es der Zufall will war eine Hundetrainerin mit in dem Seminar und so fand ich meinen Hund. Ich kann mir den Namen zwar immer noch nicht merken, also die Rasse, aber das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit.

Damit war für mich das Seminar schon recht erfolgreich. Doch die eigentliche Technik des Plottens warf immer noch viele Fragen auf. Alle – durch die Bank weg alle – Fragezeichen wurde aber in den acht Stunden Seminar durch Dozentin Kathrin Lange beseitigt. Kompliment!!!! Ich werde an dieser Stelle nicht weiter auf die Techniken eingehen, denn wer am Schreiben interessiert ist, der sollte unbedingt selbst dieses Seminar besuchen. Der Input, der dabei rüber kommt, ist einfach unbezahlbar.

Soviel verrate ich aber: zunächst wurden in einem kurzweiligen Vortrag rund eine Stunde lang Techniken vorgestellt, mit denen Profis die erste Idee zu einem Roman näher definieren. Dann – große Überraschung – bekamen wir Karteikarten in die Hand gedrückt und sollten unsere Geschichte in Stillarbeit Stück für Stück auf einzelne Karten bringen. Erschrocken war ich. Fassunglos. Ratlos. Planlos. Ein Chaot eben. Aber genau für diese Sorte Mensch war dieses Seminar ja konzipiert. Die Erleuchtung sollte also noch kommen. Ich wartet. Trank einen dieser unheimlich köstlichen Kaffee, ging noch eine Rauchen und je mehr ich mich mit meiner Idee beschäftigte, die gehörten Tipps berücksichtigte, desto mehr nahm meine Geschichte Form an.

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Kathrin Lange erklärt Plottechniken für Chaoten

Es ist wirklich unglaublich, wie das Hirn anfängt die Windungen anzuschmeißen. Unglaublich, welche Ideen plötzlich auftauchen. Erstaunlich, wie viel Input der Austausch mit anderen bringt. Wie leicht es plötzlich scheint. Na und so hat es nach Verdauen der ganzen Informationen am Sonntagabend nur noch rund drei Stunden gebraucht, bis meine Geschichte von Anfang bis Happy End stand. Ich bin begeistert und sowas von motiviert (auch wenn ich mir den Namen der Hunderasse immer noch nicht merken kann).

Ich kann das Seminar nur jedem, der Schreiben möchte, ans Herz legen. Tina Voß sagte in einem Interview mal „Wenn Schreiben ein Handwerk ist, dann kann ich das auch lernen“ – und ja, es ist ein Handwerk, man kann es lernen und wenn man dann auch noch so eine super Truppe hat, wie die unsere, dann ergeben sich daraus auch noch ganz viele inspirierende Kontakte.

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Nein wir sind nicht böse – wir sind einfach nur extrem konzentiert 😉

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September 1

Europaschützenfest in Peine 2015

Es war das größte Schützenfest, das ich je mitgemacht habe. Es war die beste Party, die beste Stimmung und das beste Miteinander. Warum kann es nicht immer so harmonisch sein? War doch eigentlich ganz einfach, oder? Ein Spruch, der mir am meisten im Kopf geblieben ist, kam von Gebhard Gohla bei der Live-Übertragung des NDR „Wer miteinander feiert, schießt nicht aufeinander“. In diesem Sinne, hier ein paar Impressionen vom Festumzug am Sonntag, 30. August 2015. Wir sehen uns in Leudal 2018!!!

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August 23

[BOLTEliest] „30 Songs und eine Frau“ von Christine Weiner

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Schade, das war ein Schuss in den Ofen

„30 Songs und eine Frau“ – Songs aus den 80ern (meine Jugend) ein tolles Cover und schon war mein Interesse geweckt. Doch leider hat mich das Buch bereits ab Seite 100 unheimlich genervt. Auf Seite 154 habe ich es in die Ecke geworfen, wie aufgenommen und dann auf Seite 216 habe ich es abgebrochen. In der Geschichte der 50-jährigen Anne geht es um Freundschaft, Jugenderinnerungen und Sehnsüchte um viele verpasste Möglichkeiten und darum, mit 50 einfach mal aus dem gewohnten Leben auszubrechen. Mir gefielt die Idee: 30 Songs, 30 Kapitel und mit im Gepäck viele Erinnerungen an meine Jugend.

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August 15

[BOLTEreist] Streetfood-Festival in Braunschweig

Hirsch & Eber - mit Abstand das Leckerste, was das Streetfood-Festival zu bieten hatte.

Zum Geburtstag einen ausgeben: Ehrensache. Die Familie zum Essen einladen: gehört dazu. Doch warum langweilig in einem Restaurant sitzen, wenn in Braunschweig im Lokpark Streetfood-Festival ist? Also, ab ins Auto, die 35 Kilometer über die Autobahn gekachelt und rein in zahlreiche kulinarische Abenteuer. Ein kleines Abenteuer war dann bereits der Einlass. 3 Euro Eintritt, eine Kasse und gefühlte 5.000 Besucher, von denen ein Magen lauter knurrte als der andere.

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